Was wir von einer starken Frau lernen können: Die heilige Teresa von Ávila

 


Wenn wir an Heilige denken, haben wir oft Bilder von Menschen vor Augen, die den ganzen Tag still die Hände falten und weit weg von jedem Alltagsstress leben. Aber das täuscht! Die heilige Teresa von Ávila, die im 16. Jahrhundert lebte, war eine absolute Powerfrau. Sie hat Klöster gegründet, Verträge verhandelt, war ständig auf Reisen und musste sich mit jeder Menge Bürokratie und Gegenwind herumschlagen.

Sie wusste ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn der Kopf raucht und die To-do-Liste lang ist. Ihr Geheimnis? Sie war davon überzeugt, dass Gott nicht nur im stillen Kämmerlein wartet, sondern mitten unter uns ist. Einmal sagte sie zu ihren Mitschwestern: „Macht euch klar: Gott ist auch zwischen den Kochtöpfen.“

Gott ist im Chaos, beim Wäschewaschen, beim Kaffeekochen und mitten im Berufsalltag. Von ihr stammt eines der schönsten Gebete über das Vertrauen, das wie ein Schutzschild gegen den Stress wirkt.




Das berühmte Vertrauensgebet der Teresa von Ávila

„Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht, Gott bleibt derselbe.

Geduld erreicht alles. Wer Gott besitzt, dem fehlt nichts mehr. Gott allein genügt.“ Amen.

3 kleine Alltags-Impulse von Teresa

Was können wir heute, im Jahr 2026, von dieser klugen Frau für unseren eigenen Alltag mitnehmen?

  1. Die Küche ist auch ein heiliger Ort: Du musst nicht erst stundenlang beten, um Gott nahe zu sein. Wenn du morgens die Spülmaschine ausräumst oder das Abendessen machst, nimm dir eine Sekunde und denk daran: Er ist genau hier, mitten im Geschehen.

  2. „Gott allein genügt“ als Stoßgebet: Wenn dir mal wieder alles über den Kopf wächst und drei Leute gleichzeitig etwas von dir wollen, atme kurz durch und flüstere Teresas Worte: „Gott allein genügt.“ Das rückt die Relationen im Kopf sofort wieder gerade.

  3. Humor nicht vergessen: Teresa war bekannt für ihren Humor. Sie glaubte, dass ein trauriger Glaube kein echter Glaube ist. Nimm die Perfektion im Alltag ruhig mal mit einem Augenzwinkern – Gott tut es auch.

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