Wenn der Kopf nicht aufhört zu rattern
Vielleicht steht eine schwierige Entscheidung an, ein wichtiges Gespräch oder einfach eine Phase, in der sich alles ein bisschen zu viel anfühlt.
In solchen Momenten neigen wir dazu, die Kontrolle krampfhaft festzuhalten. Wir versuchen, jedes Szenario durchzuspielen und jedes Problem schon im Voraus zu lösen. Aber ehrlich gesagt: Das macht meistens nur eines – müde.
Jemand hält deine Hand
In der Bibel gibt es eine Zusage, die genau in dieses Gedankengewirr hineinspricht. Im Buch Jesaja sagt Gott:
„Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich nehme dich an deiner rechten Hand und sage dir: Hab keine Angst! Ich helfe dir.“ — Jesaja 41,13 (HfA)
Das Bild ist so simpel wie kraftvoll: Ein Vater, der sein Kind an der Hand nimmt, während sie eine unübersichtliche Straße überqueren. Das Kind muss nicht wissen, wie die Ampel funktioniert oder wie der Verkehr geregelt ist. Es muss einfach nur die Hand halten und vertrauen.
Gott verlangt von dir nicht, dass du heute schon die Lösung für nächste Woche hast. Er verspricht dir nicht einmal, dass der Weg immer eben sein wird. Aber er verspricht, dass er dich nicht loslässt.
Ein kleiner Schritt für heute
Wenn du dich gerade überfordert fühlst, versuche heute eine Sache: Gib die Kontrolle für einen kurzen Moment ab. Schließe für eine Minute die Augen, atme durch und erlaube dir, kurz lockerzulassen.
Du musst nicht alles alleine tragen. Seine Zusage steht: „Ich helfe dir.“
Gebet für deinen Tag
„Jesus, danke, dass du meine Hand hältst – besonders an den Tagen, an denen ich mich schwach oder überfordert fühle.
Nimm meine Angst, nimm meine Unsicherheit und schenke mir das Vertrauen, dass du mir beistehst.
Danke, dass ich bei dir sicher bin.
Amen.“

Kommentare
Kommentar veröffentlichen