Wohin mit den großen Mama-Sorgen? (Warum wir unsere Kinder loslassen dürfen)
Tagsüber bist du oft viel zu beschäftigt, um tief nachzudenken. Du tröstest, räumst auf, spielst und organisierst. Aber sobald abends Ruhe einkehrt, schleichen sie sich gerne an: Die Mama-Sorgen.
Trinkt das jüngste Kind eigentlich genug? Wird der Große in der Vorschule oder Schule gut zurechtkommen? Habe ich heute beim Trösten die richtigen Worte gefunden?
Es gibt diesen Spruch: Mutter zu sein bedeutet, dass das eigene Herz plötzlich für immer außerhalb des eigenen Körpers herumläuft. Das ist das Wundervollste auf der Welt – aber manchmal eben auch ziemlich furchteinflößend. Wir wollen unsere Kinder vor jedem Schmerz bewahren und haben doch nicht alles in der Hand.
Genau für diese Momente, in denen die Sorgen übermächtig werden, gibt es diesen kraftvollen Vers:
„Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.“ — Philipper 4,6 (HFA)
Warum Gott der sicherste Ort für deine Sorgen ist
Wir können die Zukunft unserer Kinder nicht zu 100 Prozent kontrollieren, aber wir können entscheiden, wem wir sie anvertrauen.
Sorgen verändern nichts – Gebete schon: Sich Sorgen zu machen fühlt sich oft an, als würde man etwas tun, aber eigentlich raubt es uns nur die Energie für den nächsten Tag. Gebete hingegen legen die Last dorthin, wo sie getragen werden kann.
Er liebt sie noch mehr als du: Das ist für uns Mamas fast unvorstellbar! Aber Gott hat deine Kinder wunderbar gemacht. Er hat einen Plan für ihr Leben, der noch liebevoller ist als alles, was wir uns ausdenken könnten.
Du bist nicht allein zuständig: Du darfst den unsichtbaren Rucksack der Verantwortung abends bewusst absetzen. Du erziehst deine Kinder nicht allein – der Schöpfer des Himmels geht jeden Tag an eurer Seite.
Kurzes Gebet für unruhige Abende
Wenn die Sorgen um deine Kinder mal wieder lauter werden:
Guter Gott, heute Abend kreisen meine Gedanken um meine Kinder. Manchmal macht es mir Angst, dass ich sie nicht vor allem beschützen kann. Ich lege dir jetzt meine Sorgen in deine starken Hände. Bitte passe du auf sie auf, wo meine Arme zu kurz sind. Danke, dass du sie unendlich liebst und jeden ihrer Schritte begleitest. Lass mich jetzt ruhig schlafen im Vertrauen auf dich. Amen.

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